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18.06.2015

Das neue NAGAYA MAGAZIN der Stiftung „Menschen für Menschen“ ist erschienen

Unwissen und überkommene Moralvorstellungen schränken das Leben der äthiopischen Frauen ein und hemmen damit die Entwicklung des ganzen Landes. “Menschen für Menschen” setzt sich in abgelegenen Dörfern für die Frauen ein – und ebnet Wege in eine bessere Zukunft.

Reporter der agentur.zs GmbH berichten im neuen NAGAYA MAGAZIN, wie die Münchner Stiftung die Frauen stark und selbständig macht. Die einheimischen Mitarbeiter engagieren sich gegen Frühverheiratung und für den Schulbesuch von Mädchen. Familienplanung, Lese- und Schreibkurse, berufliche Trainingsprogramme und die Vergabe von Kleinkrediten sind weitere Initiativen der Stiftung.

„Die Armut in Äthiopien resultiert auch aus der sozialen Stellung der Frau. Frauen sind in der überkommenen Vorstellung dazu da, Kinder zu bekommen, die niedrigen Arbeiten zu verrichten und ihren Mann zu bedienen. Diese Tradition unterdrückt die Kreativität und die Eigeninitiative der Frauen“, erklärte Karlheinz Böhm seinen Gesprächspartnern in Äthiopien immer wieder. Ein Jahr nach dem Tod des Schauspielers und Gründers von „Menschen für Menschen“ gehen die von ihm angestoßenen Projekte der „Hilfe zur Selbstentwicklung“ mit unverminderter Kraft weiter.

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